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Bewegender Abschied für Trainer Lukas Vejvara: Ein prägendes Kapitel geht zu Ende

  • Autorenbild: Bernd Stehmann
    Bernd Stehmann
  • vor 4 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit


Am Sonntag, 15. März 2026, verwandelte sich die Tennishalle des Oelder Tennisclub Blau Weiß in einen Ort der Begegnung, des Dankes und auch ein wenig des Abschieds. Um 14:30 Uhr hatten die Verantwortlichen des Vereins zur Verabschiedung von Trainer Lukas Vejvara eingeladen — und die Resonanz war überwältigend: Mehr als 130 Mitglieder, darunter Kinder, Jugendliche, Eltern und zahlreiche erwachsene Aktive, waren gekommen, um gemeinsam auf die vergangenen Jahre zurückzublicken und Lukas persönlich „Danke“ zu sagen.


Bereits beim Eintreffen wurde deutlich, welche Spuren Lukas im Verein hinterlassen hat. Die Halle war erfüllt von Gesprächen, Erinnerungen und einer besonderen Herzlichkeit. Bei Kaffee, Kuchen und Getränken entwickelte sich schnell eine Atmosphäre, die den Charakter der Veranstaltung treffend widerspiegelte: familiär, wertschätzend und zugleich lebendig — genau so, wie Lukas den Verein in den vergangenen Jahren geprägt hat.


In seiner Ansprache würdigte der erste Vorsitzende Jan Polysius die hervorragenden Leistungen von Lukas Vejvara. Er bezeichnete ihn als „phantastischen Trainer, verlässlichen Kameraden und echten Freund des Tennissports“, der es in besonderer Weise verstanden habe, Menschen für den Sport zu begeistern und individuell zu fördern. „Lukas war weit mehr als ein Trainer — er war eine tragende Säule unseres Vereinslebens“, betonte Polysius. Gleichzeitig brachte er auch die Wehmut vieler Anwesender zum Ausdruck, denn mit dem Wechsel nach Prag verliere der Verein nicht nur sportliche Kompetenz, sondern auch einen geschätzten Menschen. Mit den besten Wünschen für die berufliche und private Zukunft verabschiedete er Lukas unter großem Applaus.


Auch Jugendwart Peter Elberg fand bewegende Worte und blickte auf die gemeinsame Zeit zurück. Besonders hob er die nachhaltige Entwicklung im Jugendbereich hervor: Unter Lukas’ Leitung sei es gelungen, die Zahl der jüngsten Tennisspieler deutlich zu steigern und vor allem langfristig für den Sport zu begeistern. „Er hat Kinder nicht nur für Tennis gewonnen, sondern ihnen auch Werte wie Fairness, Einsatz und Teamgeist vermittelt“, so Elberg. Viele Jugendliche hätten durch seine Förderung enorme Fortschritte gemacht und seien heute in der Lage, in leistungsstarken Mannschaften Verantwortung zu übernehmen.

Darüber hinaus betonte Elberg die besondere Fähigkeit von Lukas, Menschen über Altersgrenzen hinweg zusammenzubringen. Ob Anfänger oder ambitionierter Mannschaftsspieler — jeder habe sich von ihm abgeholt und motiviert gefühlt. Auch im Erwachsenenbereich habe dies zu einem spürbaren Mitgliederzuwachs und einer stärkeren Bindung an den Verein geführt. Nicht zuletzt war Lukas selbst ein wichtiger Bestandteil der Herrenmannschaft und trug mit sportlichem Einsatz, Teamgeist und großem Engagement maßgeblich zum Erfolg und Aufstieg bei. Für diesen außergewöhnlichen Einsatz — oft auch an freien Tagen — sprach Elberg ihm ebenso seinen Dank aus wie Lukas’ Frau Kristina Vejvara, die den Verein stets unterstützend begleitet habe.


Im Anschluss an die offiziellen Worte wurde der sportliche Teil des Nachmittags eingeläutet — ganz im Sinne des scheidenden Trainers. Beim One-Point-Turnier zeigten die Teilnehmer noch einmal ihr Können und vor allem ihre Spielfreude. Den ersten Platz sicherte sich Lennard Holtkamp, gefolgt von Martha Elbracht auf dem zweiten Platz.


Doch an diesem Tag stand weniger der sportliche Erfolg im Vordergrund als vielmehr das gemeinsame Erlebnis.

Auch beim anschließenden Kleinfeld-Tennis und beim Schnuppertraining für Anfänger wurde deutlich, wie sehr Lukas’ Trainingsphilosophie den Verein geprägt hat: Freude am Spiel, gegenseitige Unterstützung und die Begeisterung, sich stetig zu verbessern. Viele nutzten die Gelegenheit, sich persönlich von Lukas zu verabschieden — mit herzlichen Worten, kleinen Geschenken und nicht selten auch mit sichtbarer Rührung. Zahlreiche Erinnerungen wurden in Fotos und Selfies festgehalten, die diesen besonderen Tag noch lange lebendig halten werden.

Ein weiterer wichtiger Moment des Nachmittags war die Vorstellung des neuen Trainers, des Spaniers Francis Brady. In einer offenen und freundlichen Atmosphäre lernten sich beide Trainer kennen und tauschten sich bereits intensiv über die bestehenden Trainingsgruppen und Strukturen aus. Für den Verein und seine Mitglieder ergibt sich damit eine besondere Übergangsphase: In der kommenden Woche haben alle Trainingsgruppen die seltene Gelegenheit, noch einmal gemeinsam mit beiden Trainern auf dem Platz zu stehen — ein symbolischer und zugleich motivierender Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Zukunft.



Am Ende bleibt die Gewissheit, dass Lukas Vejvara den Oelder Tennisclub Blau Weiß nachhaltig geprägt hat — sportlich wie menschlich. Sein Engagement, seine Leidenschaft und seine Art, Menschen zu begeistern, werden im Verein noch lange nachwirken.

Der Verein bedankt sich herzlich bei Lukas und seiner Frau Kristina und wünscht ihnen für den neuen Lebensabschnitt in Prag von Herzen alles Gute, viel Erfolg und weiterhin so viel Freude am Tennissport.

 

 
 
 

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